Free Wi-Fi

Wejdź na wersję strony dostosowanej dla osób niepełnosprawnych
visitCieszyn
  • WARUM LOHNT ES SICH?
  • Geschichte und Tradition
  • Was? Wo?
  • Kuriositäten
  • Cieszyn INEurope
  • WARUM LOHNT ES SICH?
    • VERANSTALTUNGEN
    • STADTGESCHICHTE
    • BESICHTIGUNGSPROGRAMME
    • SEHENSWÜRDIGKEITEN
    • FÜHRER
  • Geschichte und Tradition
    • Der Kommunalfriedhof in Teschen
    • Die Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Piasten
    • Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Habsburger - Erkundungszüge in die Geschichte
    • Die erste Unabhängigkeit (Autor: Krzysztof Nowak)
    • Münzen im alten Teschen
    • Teschen auf alten Fotografien
    • Geschichte der Stadt
    • Stadt und ihre Einwohner
    • Historische Denkmäler
    • Teschener Superlative
  • Was? Wo?
    • ANFAHRT
    • ÜBERNACHTUNGEN
    • Bildung und Kultur
    • Sport und Freizeit
    • Natur und Umwelt
  • Kuriositäten
    • VIA SACRA - Kirchen und Klöster in Teschen und Tschechisch Teschen
    • Virtueller Marktplatz
    • Jüdische Denkmäler
    • Nützliche Informationen
    • Sehenswertes
    • VIA NATURA - Die Schönheit der Natur in Cieszyn
    • Teschener Protestanten - Geschichte und Denkmäler
  • Cieszyn INEurope

Archäologische Forschung

Zufällige Entdeckungen paläontologischer und archäologischer Denkmäler im Stadtgebiet von Cieszyn und in seiner unmittelbarer Umgebung hatten schon immer das Interesse der örtlichen Liebhaber von Altertümern auf sich gezogen. Die ältesten uns bekannten Funde und die Versuche sie zu beschreiben stammen aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Ihr Auffinden geht auf die Leistungen Pater Leopold Jan Szerszniks zurück. Er war ein Universalgelehrter und -forscher und der Gründer des ersten Teschener Museums. Pater Szersznik hatte nicht nur die im Erdboden gefundenen Gegenstände, die aus der Vergangenheit stammten, gesammelt und beschrieben, sondern auch die in der Stadt durchgeführten Erdaushebungen selbst durchforscht. Wie aus seinen Aufzeichnungen hervorgeht, fand er dabei Reste von vorzeitlichen und mittelalterlichen Gefäßen sowie Knochen und Zähne von Mammuts. Die ersten planmäßigen archäologischen Untersuchungen wurden in Cieszyn im Jahre 1934 durchgeführt. Ihr Ziel war, die unterirdischen Gewölbe der ehemaligen Dominikanerkirche (der heutigen Maria-Magdalena-Pfarrkirche) kennenzulernen. Während dieser Arbeiten hatte man unter dem Steinboden der Kirche einige Grüfte entdeckt, in denen sich die Überreste einiger bedeutenden Stadteinwohner befanden. Zu den interessantesten Entdeckungen zählte die große, unter dem Chorraum (Presbyterium) gefundene Grabstätte mit Gebeinen der schwedischen Aristokratin Sigrid Brahe, die zu Lebzeiten mit der königlichen Familie Wasa verwandt war. Ende der sechziger Jahre entstand bei dem Teschener Heimatverein eine Archäologische Arbeitsgruppe, die sich mit großem Eifer der Erkundung der unterirdischen Gewölbe von Cieszyn widmete. Diese Arbeitsgruppe hatte nicht nur verschiedene, bis dahin unbekannte, unterirdische Objekte entdeckt, sondern auch einige historische Denkmäler aus der Zeit des Mittelalters zutage gefördert. Zu den interessantesten Ergebnissen ihrer Arbeit gehörte die Entdeckung der ehemaligen Abwasserkanäle mit einer Fülle von Gebrauchsgütern aus dem Mittelalter in der Gegend der Szersznikstraße (ul.. Szersznika). In den achtziger Jahren folgten weitere archäologische Untersuchungen, die nachgewiesen hatten, daß es noch andere Objekte dieser Art in der Stadt gab. Die Forscher beschäftigten sich damals mit der Untersuchung der städtischen Raumentwicklung im Mittelalter. Man wollte zum Beispiel den Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauern ermitteln. Bei den Ausgrabungen im Jahre 1980, mit denen an mehreren Stellen begonnen wurde, hatte man dann die unteren Abschnitte der Wehrmauern freigelegt. Sie waren zwei Meter breit und in einem guten Zustand erhalten geblieben. Die Mauern, von denen die Stadt umgeben war, hatten drei Haupttore. Eines von ihnen - das sogenannte Freistädter Tor - begrenzte an der Nordseite die heutige Schloßstraße (ul. Zamkowa). Auf seine Reste aus Stein war man im Jahre 1998 während der Erdarbeiten beim Bau einer Fernwärmeleitung gestoßen. Eine interessante Entdeckung hatte man auch in letzter Zeit an der Nordseite des heutigen Marktplatzes gemacht. Während der Ausschachtungsarbeiten für eine Wasserleitung fand man ein rundes, aus Stein gemauertes Objekt mit einem Durchmesser von fünf Metern. Dank den ebenfalls gefundenen Gegenständen aus Ton und den Überbleibseln von Schuhen läßt sich das Alter dieses Objektes auf das 15. Jahrhundert datieren. Welche Funktion es hatte, und wie man seine Existenz mit dem Marktplatz in Verbindung bringen kann, muß erst noch geklärt werden. Bei den gleichen Erdarbeiten fand man außerdem eine Schicht des Steinpflasters. Daraus läßt sich das Niveau des einstigen Marktplatzes erkennen. Im Jahre 2000 hatte man in der Gegend der Fredrostraße (ul. Fredry), also dort wo man wahrscheinlich die Wiege der Stadt suchen soll, in einer flach liegenden Erdschicht aus dem Mittelalter eine schöne Frauenfigur aus Knochen gefunden. Dies gibt den Anstoß, noch weitere archäologische Forschungen aufzunehmen, um die älteste Geschichte der Stadt kennenzulernen. Außer den erwähnten größeren Funden gab es auch kleinere Funde, zu denen zum Beispiel die Entdeckung einiger Stadtbrunnen oder der Reste einer ehemaligen Wasserleitung gehören.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

Cieszyn Information Centre
Rynek 1, 43-400 Cieszyn
tel. 33 479 42 49
DIE WICHTIGSTEN ADRESSEN
Film promocyjny Cieszyna
Cieszyn z lotu ptaka
Administrator strony:
Biuro Promocji, Informacji i Turystyki, Urząd Miejski
tel.: +48 33 4794 240
e-mail: promocja@um.cieszyn.pl
© 2019 All rights reserved
<
ausführung: